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Objekt. Hermeneutik
Konversationsanalyse
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Die Sequenzanalyse der objektiven Hermeneutik als Verfahren zur Analyse von Gesprächen, E-Mails und Chat-Protokollen 

 

Das Seminar zielt darauf, die Leistungsfähigkeit der Methode der Sequenzanalyse an Gesprächsprotokollen, Briefen, E-Mail- und Chat-Protokollen zu zeigen.  

 

I Programm 

  

II Literatur

 

E-Mail-Korrespondenz nach DUDEN

FONTIUS, MARTIN (1988): Post und Brief. In: HANS ULRICH GUMBRECHT, K. LUDWIG PFEIFFER (Hrsg.): Materialität der Kommunikation. Frankfurt am Main: Suhrkamp, S. 267-279

GARZ, DETLEF / UWE RAVEN (2015): Theorie der Lebenspraxis. Einführung in das Werk Ulrich Oevermanns. Wiesbaden: Springer VS

LEY, THOMAS (2010): Einführung in die Methode der objektiv-hermeneutischen Sequenzanalyse. Frankfurt am Main: Verlag für Polizeiwissenschaft

LEY, THOMAS (2016): Anwendungsmöglichkeiten der Objektiven Hermeneutik bei der Polizei

MARTERER, JULIA JOHANNA (2006): Analyse des Sprachgebrauchs in den Kommunikationsformen E-Mail und Chat. Diss. an der Justus-Liebig-Universität Gießen (siehe insbsondere S. 69-218 und S. 263-269)

OEVERMANN, ULRICH (2000): Die Methode der Fallrekonstruktion in der Grundlagenforschung sowie der klinischen und pädagogischen Praxis. In: KLAUS KRAIMER (Hrsg.) Die Fallrekonstruktion. Frankfurt am Main: Suhrkamp, S. 58–153

OEVERMANN, ULRICH (2002): Manifest der objektiven Hermeneutik.

  

III Methodisches  

III.1 Analyseprinzipen der Sequenzanalyse

Totalität (akribisch jedes Detail analysieren, keine Auslassung im zu analysierenden Protokoll)

Wörtlichkeit (jedes Wort auf die Goldwaage legen vs. das im Alltag zur Anwendung kommende principle of charity)

Sequentialität (Optionen entwerfen, Analyse der vollzogenen Option)

Kontextfreiheit (Analyse in der Haltung der künstlichen Naivität; Differenz innerer/ äußerer Kontext)

Sparsamkeit (keine unnötigen fallspezifischen Annahmen)

 

III.2 Relevanz der Fragestellung

Oevermann (2000, S. 106): "Ein Protokoll oder eine Ausdrucksgestalt verkörpert immer mehr als nur eine Fallstruktur. ... der Fallrekonstrukteur  (muß sich) zu Beginn seiner Operation entscheiden, welche der im Text zum Ausdruck kommenden Fallstrukturen er analysieren will. Das ist wichtig, damit die Einbeziehung von Vorwissen über den zu analysierenden Fall auf jeden Fall vermieden wird."

 

III.3 Relevanz der Klärung der pragmatrischen  Rahmung

des zu analysierenden Textes und der sich aus der Rahmung ergebenden Implikationen (Handlungsrahmen) 

 

Zwei Abbildungen zur sequentiellen Logik der Sequenzanalyse

Abbildung I: aus Garz / Raven, 2015, S. 31

Abbildung II: aus Garz / Raven, 2015, S. 35

 

Am 10.11.2017 Analyse eines Briefes des Vorstandschefs von Arconic, KLAUS KLEINFELD, an den Hedgefondschef und Aktionär Paul Elliott SINGER  - siehe hierzu auch folgenden Artikel im SPIEGEL

 

 

 


 
 

 

 
 
 
 

 

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