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 Fallverstehen und -intervention. Polizeiliches Handeln als Gegenstand soziologischer Analyse 

 

Anhand von Fallmaterialien aus dem Polizeialltag soll im Seminar herausgearbeitet werden, in welcher Weise im Polizeialltag fallverstehende Komponenten von Bedeutung sind für polizeiliches Handeln.

  

Thematisierte polizeiliche Handlungsfelder und analysierte Protokolltypen 


Randale im Hotel - Bericht u. Interview

Suizid - Berichte u. Feldaufzeichnungen

Notruf - Notrufprotokolle

Erpressun - Täterschreiben (Brief)

Vernehmung -  Protokolle aus BKA-Band

Todesnachrichtenüberbrinung - Erinnerungsprotokolle 

   

 

Kriminalistisches Ermittlungshandeln im Fall einer schriftlichen Erpressung per Brief

 

A.  Ziele kriminalistischen Handelns und rekonstruktionslogische

      Methode der objektiv-hermeneutischen Sequenzanalyse

B.  Datenmaterial: Erpresserbrief als Ausdrucksmaterial

C.  Idealtyp einer Erpressung

D.  Sequenzanalyse eines Erpresserbriefes

a. Absender/Adressierung

 b. Briefgestaltung

b.1  Anrede

b.2  Äußere Form

b.3  Orthografie/Grammatik

b.4  Brief als Computerausdruck

 c.  Briefinhalt

E.  Ergebnis der Fallauswertung und Reflexion über

     die Bedeutung der Methode der Sequenzanalyse

     für die kriminalistische Praxis  

 

 

Literatur

Ley, T. (2004): Objektive Hermeneutik in der Polizeiausbildung. Zur sozialwissenschaftlichen Grundlegung eines Curriculums. Berlin: Duncker & Humblot.

Oevermann, U. (2004): Der Beitrag der Sozialwissenschaften zur Polizeiausbildung (Juli 2003). Ms.

Oevermann, U. et al. (1985): Zum Problem der Perseveranz in Delikttyp und modus operandi. Spurentext-Auslegung, Tätertyp-Rekonstruktion und die Strukturlogik kriminalistischer Ermittlungspraxis. Zugleich eine Umformung der Perseveranzhypothese aus soziologisch-strukturanalytischer Sicht. Wiesbaden.

Würstl, H. (2004): Analyse eines Erpresserschreibens. Frankfurt am Main:

     Verlag für Polizeiwissenschaft.

 

 

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